Roy & Golda – einfach bittersüße Songs

Wenn Roy & Golda die Bühne betreten, bringen sie bringen sie nur ein Cello, eine Gitarre, zwei Stimmen und die Erfahrung einiger Jahrzehnte gelebter Musik. Aus dieser Reduktion entsteht eine Musik mit überraschender Tiefe und Weite. Musik ist für sie keine Karriere, sondern eine Notwendigkeit.

Ihre Songs könnten als „Folk Noir“ oder „Chamber Folk“ bezeichnet werden. Für die beiden ist es schlicht die Musik, die bleibt, wenn man alles Überflüssige weglässt. Der Klangraum, der dabei entsteht, erinnert an eine schlaflose Nacht kurz vor dem Morgengrauen – bittersüß, tiefschwarz, wunderschön.
Ihr Repertoire wandelt sicher auf dem schmalen Grat zwischen Melancholie und Hoffnung: eigene Songs und Coverversionen von Künstler*innen, die nicht vergessen werden sollten – Marianne Faithfull, The Go-Betweens, Nikki Sudden und andere Seelenverwandte.
Roys Gesang ist kein glattpoliertes Produkt, sondern trägt die Spuren eines gelebten Lebens in jeder Silbe – rau, warm, entwaffnend direkt. Golda webt ihre Stimme in die Harmonien ein oder übernimmt bei einigen Liedern die Führung. Ihr altes französisches Cello umschmeichelt die Songs nicht nur; es gräbt sich tief in sie hinein.

Ihre neues Album ist kein Zufallsprodukt. Komplett analog bei Smail-Shock-Production eingespielt, fängt es das ein, was auch ihre Live-Auftritte ausmacht – das Atmen zwischen den Zeilen, das Knistern der Luft und das hölzerne Vibrieren der Instrumente. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Echtheit.
Ein Album, das man auflegt, wenn man die Welt draußen für einen Moment aussperren möchte.
“Wir wollten Aufnahmen machen, die physisch spürbar sind. In einer Zeit, die immer lauter und digitaler wird, setzen wir auf die Kraft der Reduktion.“

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Live – Zwischen Licht und Schatten

Ihre Auftritte sind keine Shows, sondern Begegnungen. Wer Roy & Golda live erlebt, spürt oft eine fast magische Stille. Sie rühren ihr Publikum nicht mit Effekten, sondern mit dem, was sie zwischen den Noten zulassen: Aufrichtigkeit und Sehnsucht mit einer Prise schwarzem Humor. Es geht um jenen Moment, wenn ein Ton genau dort trifft, wo es wehtut – oder wo er tröstet.

Tourdaten:

26.9.26 19 Uhr, Kultur in der Post“, Bärnau
25.9.26 19 Uhr, Wohnzimmerkonzert Allersdorf
24.9.26 19 Uhr, Klein & Kunst, 92637 Weiden
09.5.26 15 Uhr, Straßenfest der Vielfalt, Alte Gärtnerei, Berlin
26.1.26 21 Uhr, Eschloraque Rosenthaler Str 39
31.7.25 19 Uhr, Klatscher Klup, Fürth
27.7.25 16 Uhr, Katharinenkirche Mühldorf
26.7.25 19 Uhr, Tamtam Treppenbar, München
25.7.25 19 Uhr, Alte Druckerei, Kemnath
24.7.25 19 Uhr, Noels Ballroom, Leipzig

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